Eine schwere Erkrankung bedeutet prinzipiell einen großen Einschnitt. Neben der Krankheit selbst sind es die finanziellen Sorgen, die dadurch entstehen. Weil die Berufsausübung zumindest zeitweilig nicht möglich ist, fließen auch keine Einnahmen mehr. Und die Therapiekosten summieren sich ebenfalls schnell, weil die Krankenkasse längst nicht alles übernimmt. Dieser Tatbestand betrifft jeden Erwerbstätigen – so auch Profi-Sportler.

Zwei Varianten bei der Dread-Disease-Versicherung

Um die wirtschaftlichen Folgen einer schweren Erkrankung und damit den finanziellen Notstand abzufangen, sollte jeder Profi-Sportler eine Dread-Disease-Versicherung abschließen. Dabei sind zwei Varianten zu unterscheiden. Der Basisschutz greift bei sieben Krankheiten, der Komfortschutz bei 25 weiteren. Dieser umfassende Bereich bezieht sich sogar auf den Fall der völligen Erwerbsminderung – einen Aspekt, den niemand außer Acht lassen darf, auch wenn die Heilungs- und Wiederherstellungschancen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Zu den bislang in den Katalog aufgenommenen Krankheiten kommen ständig weitere hinzu. Einer der renommiertesten Versicherer hat ihn sogar auf 41 erweitert, wobei auch Ereignisse wie etwa schwere Unfälle oder große Verbrennungen eingeschlossen sind.

Die Dread-Disease-Versicherung beinhaltet darüber hinaus den Second Event. Das bedeutet: Sogar eine zweite schwere Krankheit ist eingeschlossen. Der Patient muss sich also auch in diesem Fall um seine finanzielle Situation keine Sorgen machen und somit auch keinen finanziellen Notstand befürchten.

Umfassendes Service-Paket bei der Dread-Disease-Versicherung

Bei der Dread-Disease-Versicherung gibt es zudem die Nachversicherungsgarantie. Damit lässt sich die Versicherungssumme neuen Ereignissen anpassen. Das sind etwa Heirat, Kreditaufnahme oder die Geburt eines Kindes. Kinder sind übrigens bis zu 35 000 € mitversichert.

Für alle Versicherten gibt es die sogenannte flexible Dynamik. Diese gleitende Anpassung beträgt wahlweise zwischen fünf und zehn Prozent der Versicherungssumme. Bei finanziellen Engpässen etwa lässt sie sich jedoch vorübergehend aussetzen. Eine Besonderheit bei der Dread-Disease-Versicherung besteht darin, dass diese Option auf Dynamik erst mit dem fünften Widerspruch in Folge hinfällig wird – eine Regelung, wie sie sonst bislang nicht gehandhabt wird.

Gute Gründe für den Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung

Leider ist niemand davor gefeit, eine schwere Erkrankung zu erleiden. Das bedeutet in jedem Fall einen großen Schock und einen gewaltigen Einschnitt ins tägliche Leben. Daher sollte sich niemand noch zusätzlich um seine finanzielle Lage sorgen müssen. Und die kann schnell begründet sein angesichts der oft immensen zusätzlichen Kosten, die durch Therapie und Pflege anfallen. Auch die drohende Erwerbsunfähigkeit ist zu berücksichtigen. Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen greifen leider nicht, zumindest nicht schnell genug. Denn es können Monate vergehen, bis der lange Prozess der Feststellung dieses Tatbestands sowie alle weiteren Formalitäten erledigt sind und das erste Geld fließt. Zu lange für den akuten Notfall.

Die Dread-Disease-Versicherung bezahlt dagegen unmittelbar, nachdem der Arzt die Diagnose gestellt hat, die Versicherungssumme als Ganzes aus. Das erleichtert den Betroffenen den Umgang mit ihrer schweren Krankheit zumindest in finanzeller Hinsicht.

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