Eine schwere Verletzung oder eine Krankheit kann schnell zur beruflichen Auszeit führen. Gewiss, solange die Gesundheit anschließend vollständig wiederhergestellt ist, kann sich der Betroffene noch glücklich schätzen. Dennoch: Wenn die Genesungszeit länger als sechs Wochen dauert, ist eine Finanzlücke unausweichlich.

Die gesetzliche Pflicht zur Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber besteht lediglich für 42 Tage. Selbst während dieser Zeit sind insbesondere bei Profi-Sportlern Einbußen zu befürchten, weil eventuelle Prämien selbstverständlich wegfallen.

Dieser Aspekt ist auch bei dem anschließenden Krankengeld zu beachten, richtet es sich doch nach dem Grundgehalt und beträgt 70 Prozent des Bruttoeinkommens, maximal 90 Prozent des Nettogehalts.

Private Vorsorge für die Auszeit nach einer Krankheit unabdingbar

Für jeden Berufssportler ist es demnach wichtig, privat Vorsorge für den Fall einer längeren Krankheit zu treffen. Dazu eignet sich die Krankentagegeldversicherung am besten. Das künftige Mitglied entscheidet selbst, welchen täglichen Betrag es im Fall der Fälle erhalten möchte. Dabei spielen die jeweiligen persönlichen Voraussetzungen die wesentliche Rolle. Möglich sind zwischen 30 und 750 € pro Tag. Zu beachten ist dabei jedoch, dass dieses Geld die Summe aus der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung nicht übersteigen darf. Immerhin darf der Patient für maximal ein Jahr mit der vereinbarten Zahlung rechnen.

Die Krankentagegeldversicherung für die krankheitsbedingte Auszeit lässt sich separat als Zusatz zur gesetzlichen oder zu einer privaten Krankenversicherung abschließen. Für Profi-Sportler sieht es leider etwas anders aus: Die meisten Gesellschaften bieten in diesem Fall lediglich einen Vollkostentarif an. Das bedeutet: Der Sportler muss einen privaten Versicherer wählen, der ihn komplett gegen alle finanziellen Folgen von Krankheiten versichert.

Umfassender Schutz für Berufssportler durch die Sportassekuranz Ewen

Leider zeigen sich die meisten Gesellschaften generell sehr bedeckt, wenn es um den Krankenschutz von Profi-Sportlern geht. Das gilt auch für die Krankenversicherung. Die Sportassekuranz Ewen konnte jedoch einen renommierten Versicherer finden, mit dem sie ein maßgeschneidertes Paket speziell für diese Berufsgruppe schnüren konnte. Es betrifft in erster Linie die gesetzlich versicherten Fußballer aus den drei höchsten Spielklassen. Auch sie können nun Krankentagegeld erhalten, ob die Behandlung in einem Krankenhaus oder ambulant stattfindet.

Ob die bis dato gesetzlich Versicherten weiterhin in ihrer Krankenkasse bleiben oder zu einer Privaten wechslen möchten, ist selbstverständlich ihre eigene Sache und zudem abhängig vom Verdienst, der unterhalb der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze liegen muss. Sofern sie diese Grenze mindestens drei Jahre überschritten haben, können sie durchaus wechseln.

Und das ist auch angebracht. Während die Leistungen der Gesetzlichen immer weiter schrumpfen, bleiben sie – einmal vertraglich vereinbart – bei den Privaten stabil. Hinzu kommen weitere Annehmlichkeiten. So etwa das Einzelzimmer im Krankenhaus oder die Behandlung durch den Chefarzt.

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